Letztes KL Spiel 14/15 gegenTUS Feuchtwangen

Sonntag 21.06.2015 im alten Stadion in Feuchtwangen
TUS Feuchtwangen – TSV Altenberg
                          1 : 4

Pünktlich zum Sommeranfang verwöhnt uns das Wetter nach 90 Kilometern Fahrt mit satten 11 Grad und Nieselregen, der zum Aufwärmen aufhörte und die Sonne erahnen liess.
Das letzte Punktspiel in der Kreisliga, das letzte Mal D9, das letzte Mal aufwärmen unter der Leitung von Peter Weber, der nach gefühlten 23 Jahren die Taktiktafel gegen den Golfschläger tauscht.
Danke für alles Peter. Alles weitere hast Du selber via FB schon geschrieben.
Zum Spiel: nach 2-3 Minuten sind wir im Spiel, was man von der TUS nicht behaupten kann; in Minute 4 läuft ein perfekt vorgetragener Angriff Richtung Gehäuse der Gastgeber, über 4-5 Stationen vom Abschlag bis zur Grundlinie des Gegners, die Kugel wird wie im Lehrbuch zurück auf den Punkt gelegt. Direktabnahme – der Keeper ohne Chance – aber wie die letzten Wochen klappert das Aluminium und es steht weiter 0:0. Zwei Zeigerumdrehungen später kommt der Ball über die linke Seite – Abschluss – der Torhüter lässt klatschen und unser Abwehrhüne schiesst aus 2 Metern am Tor vorbei. 0:0. Feuchtwangen kommt die ersten Minuten zu keiner richtigen Entlastung und es ist nur eine Frage der Zeit bis wir in Führung gehen, in Minute 12 ist es dann soweit; der Ball wird durchs Zentrum steil in die Spitze gesteckt, der Stürmer ist schneller wie die Abwehr – sehr schwer zu verteidigen – und das Ding zappelt im Netz. 0:1. Wie auch die letzten Spiele sind wir nicht in der Lage nach einer Führung konzentriert weiter zu arbeiten und den Sack zu zumachen. Folgerichtig wird das auch wieder bestraft, wir bekommen eine eigentlich ungefährliche Situation in der eigenen Box nicht geklärt und irgendwann hat es einer der grünen geschafft die Kugel in die Maschen zu nageln. 1:1. Davon völlig unberührt stellen wir nach zwei Minuten den alten Abstand wieder her.1:2.
Halbzeit.
Weiterhin kommt auch in der zweiten Hälfte von den Gastgebern, die nicht absteigen wollen - ein Sieg muss dafür her, recht wenig nennenswertes dabei raus. Bemüht ja - Torgefahr nein. In Minute 38 fällt die Vorentscheidung – 1-3. TUS Feuchtwangen muss wohl den schweren Gang in die Kreisklasse antreten. Wir verwalten geschickt ohne grossen Aufwand das Ergebnis, verteidigen gut und spielen nach vorne einen ordentlichen Fussball. Mittlerweile quält sich der eine oder andere Sonnenstrahl durch die dichten Wolken und es wird etwas wärmer. Drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit, setzt sich unser schneller Linksfuss über die rechte Seite geschickt durch, steh im Prinzip alleine vor dem Tor und legt den Ball auf unseren anderen Linksfuss der Einschussbereit gut steht ab. Felix bedankt sich mit dem 1-4 und wird kurz danach mit Applaus verabschiedet, und das nicht nur für dieses Spiel. Felix mach es gut – beim biken, reiten oder was immer dir sonst noch einfällt. Kurz darauf pfeift der Referee pünktlich ab und das Kapitel D-Jugend ist beendet. Mit einer ordentlichen Leistung verabschieden wir uns aus dem Ligabetrieb und schauen ab sofort auf die C-Jugend und aufs Grossfeld. Der Schreiberling geht jetzt in die Sommerferien, bis zum Auftakt der C – Jugend.

Fazit: das ausgegebene Ziel unter die ersten Drei zu kommen wurde klar verpasst, unterm Strich muss ich einfach sagen – mehr war nicht drin – wir stehen da wo wir mit der Leistung auch stehen müssen, nach oben ordentlich Luft aber der Abstand nach unten ist auch gross.
Somit geht der sichere 5. Platz in Ordnung.

Dirk

RR 14/15 gegen Post SV N.

17.06.2015 an der Jahnstrasse zu Oberasbach
18:00 Uhr – B-Platz
TSV Altenberg – Post SV
3 : 3

Guten Abend, das Geläuf ist frisch gemäht und liniert, dafür knochentrocken und bockelhart. Die Sonne strahlt vom blauen Himmel, 22 Grad, bestes Fussballwetter.
Für beide Mannschaften geht es um nix mehr, die Tabellenplätze sind vergeben, nach oben und unten ist nichts mehr möglich. Die äusseren Bedingungen sprechen für ein gutes Fussballspiel auf Augenhöhe. Vorneweg kann ich sagen, wir wurden nicht enttäuscht und das bis zur letzten Sekunde.
Kurz nach 18 Uhr pfeift Costa souverän zum vorletzten Spiel und somit zum letzten Heimspiel der Altenberger D1 an. Die letzte Chance für unsere Jungs einen Gegner aus der Region über uns in der Tabelle zu schlagen. So legen sie auch los, wir schieben mit ordentlich Tempo aufs Tor der Posterer, für die Abwehr vom SV geht es das ein oder andere mal zu schnell und wir kommen zu guten Abschlüssen die leider nicht im Tor untergebracht werden. In der 12.Minute kommt der Ball exakt in die Schnittstelle der Abwehreihe, unser Stürmer zieht an und läuft mit Ball aufs Tor zu. Abschluss - flach und trocken ins Netz. 1:0. In den verbleibenden 18 Minuten entwickelt sich ein abwechslungsreiches Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten. Auf unserer Seite klingelte zweimal das Gebälk und unser Keeper hielt mit zwei Paraden die Null bis zur Halbzeit.
120 Sekunden nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit verlieren wir in der Vorwärtsbewegung den Ball und verpassen dann zweimal die Gelegenheit das Spielgerät aus der eigenen Box zu dreschen, daraus resultiert dass der Stürmer vom Ebensee alleine vor der Kiste nur noch einschieben braucht. 1:1. Die nächsten Minuten verlieren wir etwas den Faden und überlassen den Gästen das Mittelfeld. In Minute 43 spielt die Nummer 7 der Gäste unsere komplette Abwehr schwindelig und belohnt sich und seine Truppe mit dem 1:2 Führungstreffer.
Geschockt kicken unsere Jungs weiter, nicht schon wieder so eine Niederlage!!! 2-3 Minuten erstarrt, geht’s dann mit Tempo und Druck weiter, wir stehen wieder auf und kämpfen gegen die drohende Niederlage. Gnadenlos tickt die Uhr runter, noch 2 Minuten. Schöne Kombination im 16 ner der Gäste, Abschluss und der Ball zappelt in der Kiste – 2:2 Ausgleich. Die Arme sind noch nicht richtig wieder unten nach dem Torjubel stehen wir 1 Minute vor Schluss wieder mit einem Rückstand auf dem Platz. 2:3. Nächster Angriff, verpufft. Die Zeit ist rum – Abpfiff ….. Costa signalisiert weiter weiter …..
Ok danke – die Kugel lang nach vorne – Ecke – definitiv die letzte Aktion im Spiel. Alle in die Box von Post – hoch und lange kommt die Kugel auf den zweiten Pfosten – wer steht da – High Tower – und nickt das Ding rein.
3:3 Ausgleich und Schlusspfiff.
Puhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh. – mit etwas mehr Fortune und einen Tick mehr Willen vor dem Tor gewinnen wir das Spiel, ansonsten war es einfach ein gutes Spiel mit einem gerechten Ergebnis.
Fazit – Spannung pur – und ein versöhnliches letztes Heimspiel
Dirk

RR 14/15 gegen Quelle Fürth

13.06.2015 – B-Platz an der Jahnstrasse
TSV Altenberg – SG Quelle Fürth
3 : 1
Um 11:00Uhr erfolgt der Anpfiff des bestens aufgelegten Unparteiischen, dass ist echt ein Typ, ein Novum unter den Schiris - ihn muss man erlebt haben, das kann man nicht erzählen. Mit dem Pfiff übernehmen wir die Regie, bestimmen die ersten Minuten das Geschehen; erspielen uns die ersten Möglichkeiten das Spielgerät ins Netz zu bringen und lassen wie so oft auch gute Chancen liegen und ungenutzt verstreichen. In der 8.Minute nageln wir dann doch die Kugel ins Eckige. In der Folge machen wir uns mit Fehlpässen und Unkonzentriertheiten das Leben selber unnötig schwer. Das Spiel verflacht Zusehens, wir lassen nach und verpassen es frühzeitig den Sack zu zumachen, dies wird dann folgerichtig kurz vor der Halbzeit bestraft. Unser Abwehrspieler und der Stürmer der SG gehen beide in der Box zum Ball, Körperkontakt ja, der Stürmer fällt und der Schiri pfeift. 11er, unser Keeper ahnt die Ecke kommt aber nicht an den Ball. 1:1. Ausgleich. Halbzeit. Die zweite Hälfte beginnt wie die Erste aufgehört hat, gegen den Ball agieren wir gut nur der Spielaufbau lässt einfach zu wünschen übrig, erkämpfte Bälle schenken wir schneller ab wie wir sie wieder zurück bekommen können. Die Bälle in die Tiefe kommen, aber entweder sind sie zu lang oder zu ungenau. Mitte der zweiten Hälfte dürften wir uns auch nicht beschweren wenn wir zurück liegen würden. Unsere Geschenke werden von der SG nur nicht angenommen und es steht weiter 1:1. Kurz vor Ende dann doch endlich das erlösende Tor, 2:1. Die letzten Minuten der Partie hat man gemerkt die Jungs wollen den Sieg und haben es sich dann schlussendlich verdient die SG mit 3:1 nach Hause zu schicken. Mit einem Doppelpack in den letzten beiden Minuten ging das vorletzte Heimspiel mit einem positivem Ergebnis zu Ende.
Tags darauf sollte in Mögeldorf die Entscheidung um den Aufstieg in die BOL fallen. Nach einem harten Stück Arbeit und einer über 60 Minuten immer kämpfenden Truppe aus Ansbach gelang den Mögeldorfern mit einem 1:1 der verdiente Aufstieg. Glückwunsch von uns zur Meisterschaft. Wenn ich daran denke wie wir von beiden Mannschaften in der Rückrunde zerlegt wurden, liegt noch jede Menge Arbeit vor uns.
Fazit: im Grunde ein verdienter Sieg, unnötig spannend gemacht.
Dirk

Ligaspiel RR 15 gegen SpVgg Ansbach

Dienstag 18:00 Uhr – Am Stadion in Ansbach
Der TSV ist zu Gast im Leistungszentrum von der SpVgg.
Lasst es mich so formulieren, unsere Jungs waren über die gesamte Spieldauer nicht in der Lage mit den Ansbachern Schritt zu halten.
Allein in der ersten Halbzeit steht eine richtige Torchance von uns geschätzten 15 von den Gastgebern gegenüber.
Alleine den schlampigen Abschlüssen ist es geschuldet, dass wir nicht komplett unter die Räder gekommen sind. Mit dem Halbzeitpfiff schlägt der Ball in der Gabel ein und es steht 1-0. Hochverdient. Ich kann nicht sagen, das wir schlecht waren oder nicht wollten oder nicht gelaufen sind, Ansbach war einfach besser und das in allen Belangen. Teilweise wurden wir in der zweiten Hälfte vorgeführt, Ansbach zelebrierte Fussball. Sehr sehenswert. Wir verlieren mit 4-0.
Fazit – Lebbe geht weida –
Dirk

Internationales Pfingstturnier Polen 2015

Dzień dobry
Vorwort
In diesem Bericht werde ich versuchen jedem mitgereisten Elternteil eine kleine Geschichte zukommen zu lassen. Ihr kennt mich zwischenzeitlich alle, somit - nehmt es mit Humor. Evtl erkennt ihr euch wieder. Der Autor bleibt davon natürlich unberührt.
Anreise
8:30 Treffpunkt
9:00 Abfahrt, dazwischen beladen und los geht's - genau im Zeitplan!
Über die 4 Tage stellte sich heraus wenn die zwei an Board waren, war das durchzählen überflüssig - weil dann waren definitiv alle da; Mr. Magenverstimmung und little Mr. Verpeilt. Der Kulturattaché der Altenbergbeauftragte und der Übersetzer waren wohl schon öfter auf nem Trip nach Polen und kennen die Gebräuche die sie auch dauerhaft umgesetzt haben. Auch die besten Handyakkus der neuesten Generation halten nur max 4-5 Stunden durch, ausser du hast einen Generator dabei. Wie haben wir die 14 Stunden nach Jugoslawien im Jahre 1986 oder nach Loret de Mar 1987 ohne Handy überstanden? Mit unterhalten und erste neue Verknüpfungen. Nur mit einem Wortschatz der fast nur aus - Junge - Alter - Bro - ey - Mann - besteht, fällt das natürlich schwer. Diese Wörter in der richtigen Reihenfolge und an den richtigen Stellen die Kommas gesetzt, entsteht sogar daraus ein fast kompletter Satz. Bestens versorgt mit frischen Kolbs Brezen, Bananen, Äpfeln, usw. stört auf der Fahrt nur der Radiosender oder das Dauerrauschen wenn dieser gerade mal die Peilung verloren hat. Mitten unter unseren Kids sitzen zwei Eltern aus Oberrasbach, sichtlich erfreut über die inhaltlich ansprechenden Gespräche, den Lärmpegel und die wechselnden Gerüche wird schnell klar, dass die beiden auf der Rückfahrt woanders sitzen werden - was auch so kam. Da werden 8,5 Stunden schon sehr lange. Erste Pause; dem Fahrer sein Schnitzel, dem einen sein Weizen den Kids der Kinderspielplatz und es wird fangen und verstecken gespielt, bis der Erste in der Hundescheisse ausrutscht - passiert mal!
Wir passieren den Todesstreifen, fahren am gelben Elend in Bautzen ein und überqueren endlich die deutsch-polnische Grenze.
Und plötzlich ist alles anders, die Sprache die Währung - gut die Spargelfelder sind sehr ähnlich. Am nächsten Halt treffen unsere Jungs auf eine Gruppe Mädchen aus Polen; vor zwei Stunden wurden noch die Babywippen am Spielplatz gequält und jetzt ist man plötzlich cool und ganz locker.
Angekommen - die Halle ist vorbereitet, die Matten zum übernachten liegen aus. Die Plätze gemäht, gestreut - perfekt und ein Stadion - super Anlage.
Die einen beziehen die Halle die anderen (Heimscheisser) das Hotelzimmer. Einer von den Hotelgästen war ich und ich bereue es nicht, meine Nächte waren sehr angenehm. Was man von den ersten beiden Nächten in der Halle wohl nicht behaupten kann.
Abendessen und ein kleiner Rundgang durch Olawa, ein Absacker an der Hotelbar und ab ins Bett - Nachtruhe zumindest im Hotel.
Samstag:
Nein es ist kein Topturnier.
Nein es ist keine Bundesliga oder besser.
Ja es ist international und es war klasse.
Polnische Organisation ist keine deutsche, wenn man entspannt bleibt und das so annimmt wie es ist - ist es ok.
6 Mannschaften aus 3 Ländern im 5 Spiele Modus. Jeder gegen jeden.
Es ist für alles gesorgt; Grill, Getränke, usw. Entgegen des Wetterochsen fällt kein Tropfen, im Gegenteil mancher hat tags darauf nen roten Pulmers.
Von Magenproblemen gequält kann nicht jeder die Blutwurst vom Grill testen, dafür erntet er immer wieder Hohn und Spott.
Die Nacht war kurz und die Glieder müde - der Einsatz und die Motivation passt trotzdem; wir halten in jedem Spiel mindestens mit, bzw. sind auch mal besser und gewinnen auch mal. Jedes Turnier muss auch nicht zwingend gewonnen werden, in Polen steht der Spaß im Vordergrund. Auffällig gut funktioniert der Einsatz von zwei Schiris, die wie beim Handball agieren und je eine Seite bedienen. Unser letztes Spiel an diesem Tage ist das Derby gegen Oberasbach, heiß ersehnt und lange erwartet konnte es zu keiner Zeit die Erwartungen erfüllen. Einzig unser etatmäßiger Keeper der die rechte Seite beackern sollte, fiel durch Leidenschaft auf, die leider nach dem dritten Spurt durch aufkommende Konditionsmängel erstickt wurde. 0-0 stand am Schluss auf der Anzeigetafel- und für uns der 4.Platz - war so ok. Danach gings duschen und zum Essen; der gemütliche Teil eben. Herausheben muss man einfach den Dauerbrenner, der alle drei Nächte die Halle mit 45 Jungs geteilt hat. Die beiden anderen ertrugen es nur im Wechsel. Dabei hatte jeder seine Aufgaben zu erfüllen; der eine glänzt durch ein einschläferndes lalelu - das zum Klassiker avancierte; der andere versuchte es mit einfühlsamen Worten Ruhe in die Halle zu bringen, die die tschechischen Ohren nicht ganz erreichen konnte. Dabei haben wir auf unnachahmliche Art Brücken nach Prag gebaut - oder so ähnlich.
Während in der Halle getobt wird, sitzt man unweit bei einem polnischen Bier zusammen dass wohl mancher etwas in den Kopf stieg. Andere konnten sich nicht zwischen Pizza und polnischen Spezialitäten entscheiden und zogen bestens gelaunt ins nahe Mc.
Nachtruhe
Der Sonntag:
Der Tag an dem unseren Marathonmann mal die Grenzen aufgezeigt wurden; wie aufgezogen zieht ein kleiner Pole seine Runden um den A Platz. Wahnsinn was manche aus ihrem Körper machen - in jeder Hinsicht. Der Tag der deutsch polnischen Begegnungen. Dazu später noch mehr.
Nach kurzem anschwitzen der Truppe geht es um 10:30 Uhr mit dem ersten Spiel des Tages gegen Olawa los. Körperlich überlegen haben uns die Gastgeber wohl etwas unterschätzt, wir geben Gas und scheuen keinen Zweikampf - mit einem Lattentreffer und noch einer guten Chance setzen wir ein Zeichen. Die Polen haben mehr vom Spiel aber keine wirkliche Chance. So geht's in die Halbzeit; 0-0. Es wird ruppig, Olawa wird sauer und es gibt auf die Knochen. Dann setzen wir einen Konter über links - Abschluss - der Keeper kann nur abklatschen und der Abstauber wird hochzujubeln zum 1-0 eingesetzt. Das trägt nicht gerade zur Beruhignug bei, Olawa bringt nix mehr aufs Tor und wir gewinnen verdient 1-0. Danach warten die Talente aus Tschechien auf uns; 5 Minuten Pause und es geht weiter. Spielerisch eine andere Klasse wie Olawa, die Tschechen dominieren und es schaut relativ flott nach einer Niederlage aus 0-1. Über Wille und absolutem Kampf sind wir in der Lage den Ausgleich zu erzwingen. Na was soll ich sagen, wir bekommen das 1-2 und verlieren gegen den Turniersieger der etwas besser war wie wir.
Dann kommt es wieder zum Derby gegen Oberasbach. Wir sind deutlich besser ein- und aufgestellt wie am Tag zuvor; alleine dem Keeper der Oberasbacher ist es zu verdanken dass es beim 3-0 für uns geblieben ist. Wir werden an diesem Tag Zweiter und schließen versöhnlich das Kapitel polnischer Fußball. Die Jungs gehen zum duschen. Vorsichtig Jungs! Hier wurde immer wieder ein weiblicher Dauergast gesehen, der da eigentlich nix zu suchen hat. Beim anschließendem Mittagessen und wir Männer gönnen uns ein Bierchen - stößt zu unserer Runde nach kurzer Zeit Adam, geboren 1930 in Breslau. Adam versucht mit uns ins Gespräch zu kommen, 10 Minuten später sind auch wir darauf gekommen was er uns sagen will. Er hat Durst, wenn es nicht mehr ist. Wir trinken schweigend unser Bier aus und fahren mit der ganzen Kapelle nach Breslau. Pożegnanie Adam. An der ersten Sehenswürdigkeit angekommen werden wir von zwei unkomplizierten Polen empfangen. Nur mit Alkohol kann man sich nicht so herrichten, sichtlich erfreut uns zu sehen steht der eine auf und zeigt uns einen Slalomlauf in Unterhose, die einst mal weiß war - auch vorne und hinten. Der andere bohrt derart tief in der Nase das selbst Reinhold Hintermeier den letzten Poppel aus seiner bekommen hätte. Wir sind ergriffen von der herzlichen Begrüßung und ziehen winkend weiter. Im Ortskern angekommen trennt sich die Gruppe und jeder geht zwei Stunden seiner Wege. Ich aß das beste Schaschlik meines Lebens. Zwei Stunden in einer fremden Stadt sind schnell vorbei, auch in einem BK oder Mc. Zurück in Olawa geht's zum Pizzaessen, nebenan ist eine nette Bierpinte in der sich glatzköpfige Fans des hiesigen Drittligisten mit eindeutiger Gesinnung zu einem Umtrunk treffen. Nachdem die Pizza gegessen ist haben die polnischen sich endlich geeinigt wie sie uns gebührend empfangen könnten. Naja ob es unbedingt ein Stunt auf nem Moped durch den Garten der Pizzeria sein musste? Trotzdem danke für die coole Einlage. War eigentlich ein Fall -Omega. Danach wurde der Abend für beendet erklärt und die Jungs gingen Richtung Halle und der Rest auf den letzten Absacker in Polen. Vor dem Hotel sitzend fühlte sich jemand aus der Gruppe aus einem beleuchtenden Fenster beobachtet und das von ständig wechselnden Personen. Auch das konnte relativ schnell aufgelöst werden. Die drei Übermütter haben in all den Tagen auch den kleinen verlassen und verarmten Jungen mit ernährt der sich durch die Ersparnis auf der Heimreise an der Tanke noch ein Stofftier leisten konnte - clever. Dann war auch der Sonntag schon wieder rum. Dobranoc.
Die Heimreise
8:30 Uhr geht's pünktlich los, 5 Minuten müssen wir nur warten und dann ist das Highlight des Tages schon erreicht - das Kaufland!!!
Mehr ist dazu nicht zu sagen. Zurück im Bus ist es recht schnell sehr still. Die Jungs zollen den letzten Tagen Tribut - 80 Prozent zieht es die Augen zu. 2 Stunden Ruhe, es wird Zeit für ne Pinkelpause - tja - kaum rollt der Bus weiter Richtung Nürnberg - drückt wieder die Blase - nur müssten wir um diese zu entleeren minimum ein Sanyfair mit Spabereich anfahren - die VIPs eben. Der Rest der Rückreise verläuft unspektakulär. Gegen 17:30 Uhr sind wir wieder beim TSV und das Abenteuer Polen ist zu Ende. Mir persönlich hat es sehr, sehr gut gefallen - rund um den Fußball gab es viel zum lachen, einiges davon hab ich hier wiedergegeben.
In diesem Sinne - so Long
Polska wkrótce
Euer Dirk